Küchenmaschinen im Test: Multitalente mit Schwächen

Nur zwei Küchenmaschinen mit Schwenkarm sind gut. Zwei weitere bergen Verletzungsgefahr. Von den Kompaktgeräten überzeugte keines vollends.

Küchenmaschinen im Test (0,1 MB)

VKI und Stiftung Warentest haben sechs Küchenmaschinen mit Schwenkarm und Rührschüssel sowie vier Kompakt-Küchenmaschinen geprüft. Keines der Geräte bietet eine Kochfunktion.

Bei den Modellen mit Schwenkarm befindet sich der Motor im Kopfteil. Es lässt sich nach oben klappen, um Aufsätze wie Schneebesen oder Knethaken einzuklinken. Diese arbeiten in einer Rührschüssel. Kompakt-Küchenmaschinen (Foodprozessoren) werden von unten angetrieben, sind teils deutlich leichter als Schwenkarm-Modelle und viel günstiger. Drehmesser, Knethaken und Schneebesen werden in den Gefäßboden eingesetzt. Die Werkzeuge rotieren im Mixgefäß.

Trotz ihrer verschiedenen Bauweisen bieten beide Produktkategorien ähnliche Funktionen, unterscheiden sich im Detail jedoch voneinander. Die meist schmaleren Foodprozessoren brauchen weniger Stellfläche als die Helfer mit Schwenkarm. Zwar sind Letztere meist niedriger, doch sobald der Schwenkarm nach oben geklappt oder ein Mixtulpen-Aufsatz verwendet wird, benötigen sie in der Höhe mehr Platz als kompakte Geräte. Testsieger Bosch Serie 6 bringt samt Arbeitsschüssel und Rührwerkzeug 7,9 Kilogramm auf die Waage, KitchenAid ist mit 10,1 Kilogramm die schwerste ihrer Klasse. Die Kompakten sind Leichtgewichte: von 3,1 (KitchenAid) bis 4,5 (Ninja) Kilogramm.

Alle Maschinen kneten Rührteig gut. Bei den weiteren Funktionstests schwächelt jedoch jedes Gerät oder versagt in mindestens einer Disziplin. Einige Geräte hacken Zwiebeln nicht ordentlich (Testsieger Bosch Serie 6, Philips, Tefal). Die Kenwood KMX750 scheitert beim Porreeschneiden und Karottenreiben. Kenwood MultiPro wurde beim Schlagen von Schlagobers abgewertet, und Ninja bringt kein gleichmäßiges Zerhacken von Mandeln zustande. Tefal hingegen gelingt die perfekte Mayonnaise, einige Geräte schaffen diese Aufgabe mittelmäßig, wieder andere sehen diese Funktion nicht vor.

Die entriegelten Kopfteile der Schwenkarm-Modelle KitchenAid und Kenwood bergen die Gefahr, dass sie herunterklappen und man sich im Scharnier den Finger quetscht. Beim Schlusslicht der Kompakten kann sich während des Betriebs der Deckel entriegeln, das Gerät schaltet dann ab.

www.konsument.at/kuechenmaschinen26 (kostenpflichtig)

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