31.10.2014
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Erhöhung und Indexanpassung des amtlichen Kilometer-Geldes

Antrag ÖAAB

Mit dem Kilometergeld sind alle Kosten abgegolten, etwa Absetzung für Abnutzung (AfA), Treibstoff, laufende Service- und Reparaturkosten, Zusatzausrüstungen, Steuern und Gebühren, Finanzierungskosten, Versicherungen aller Art, Mitgliedsbeiträge bei Autofahrerklubs, Autobahnvignette, Park- und Mautgebühren etc. Die letzte Erhöhung des amtlichen KM-Geldes erfolgte im Jahr 2008. Seitdem sind sowohl die Kosten für Treibstoff, für die Anschaffung eines Fahrzeuges, die Versicherungsgebühren, usw. gestiegen. Verstärkt wird diese Problematik durch die starken Schwankungen bei den Treibstoffpreisen, wobei eine Richtung klar erkennbar ist - die Treibstoffkosten steigen über die Jahre. Lt. der Austrian Energy Agency sind die Rohölpreise seit 2008 von 40,35 $/Barrel auf 109,49 $/Barrel gestiegen, wobei der Ölpreis starken Schwankungen unterliegt. Der Höchststand wurde im Juli 2008 mit 133,18 $/Barrel verzeichnet. Ausgehend vom durchschnittlichen Monatspreis von 92,00 $/Barrel im Jänner 2008 ergibt sich eine Steigerung um mehr als 20% auf 110,69 $/Barrel im Jänner 2012 und in Folge der Treibstoffkosten. Derzeit ist der Ölpreis auf dem Wert von Juli 2012. Unabhängig von den Schwankungen beim Rohölpreis, ist ganz klar erkennbar, dass die Treibstoffkosten seit 2008 gestiegen sind. Selbiges ist auch bei den weiteren Kosten für Fahrzeuge feststellbar. Die Erhöhung des Anschaffungspreises liegt je nach Autohersteller zwischen 2-5% pro Jahr. Ähnliches gilt auch für die sonstigen Kosten wie etwa die Versicherungen. Diese sind in der Regel an den Verbraucherpreis gebunden und steigen somit automatisch. Aus diesen Gründen ist es dringend notwendig eine entsprechende Erhöhung des amtlichen KM-Geldes vorzunehmen und dieses künftig entsprechend des Verbraucherpreisindex einmal jährlich anzupassen.

Die Vollversammlung der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Kärnten fordert den Gesetzgeber auf, das amtliche Kilometer-Geld anzuheben und künftig entsprechend des Verbraucherpreisindex einmal jährlich anzupassen.

Einstimmige Annahme


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