3.11.2014

Die deutsche Sprache soll Grundlage der Schulreife werden

Antrag BZÖ

Gerade in Ballungszentren tritt bereits heute das Problem von unzureichenden Deutschkenntnissen in den Volksschulklassen zutage. Dadurch wird die inhaltliche Vermittlung von Wissen sowohl für Kinder als auch Lehrer erschwert, die Bildungsdebatte wird einseitig und in eine falsche Richtung geführt. Jedes Kind soll daher mit 6 Jahren nur dann die Schulreife erlangen, wenn es der deutschen Sprache dem Alter entsprechend mächtig ist. Diese Grundbedingung soll in 4 Jahren österreichweit inklusive Sanktionen eingeführt werden. Schulungen und Kurse müssen den Kindern aber auch den Eltern zeitgerecht und kostenfrei im Vorfeld zur Verfügung gestellt werden. Für den Fall, dass trotz Förderangebote und einer entsprechenden Vorlaufzeit die Mindestanforderungen an Deutschkenntnissen nicht erreicht wurden, soll die Kinderbeihilfe für die Betroffenen für den Zeitraum von einem Jahr um 50 Prozent gekürzt werden. In vielen Migrations-Familien fehlt die Integration gerade bei Frauen, welche aber vielfach die Bezugspersonen zu den Kindern sind. Der Druck, die Kinderbeihilfe gekürzt zu bekommen, würde hier sogar positiv wirken, denn Frauen und Mütter gelangen gerade so zu mehr Freiheiten und Integration würde stärker gelebt werden. Der Besuch von Kursen wird somit von der gesamten Familie als notwendig erachtet. Wir halten an dieser Stelle ausdrückl ich fest, dass viele Frauen in Familien mit Migrationshintergrund in Bezug auf die Gleichstellung, auch hier in Österreich, stark benachteiligt sind. Der Zeitraum bis zur Einführung von 4 Jahren ist fair, umsetzbar und jede Familie könnte sich darauf zeitnah einstellen.

Antrag:

Das Bundesministerium für Bildung und Frauen wird aufgefordert die gesetzliche Regelung betreffend der Schulreife in Österreich um entsprechend der oben angeführten Sprachkenntnisse zu erweitern.

Mehrheitliche Ablehnung gegen Stimmen BZÖ


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