8.11.2013

Mehr Tempo für die wirtschaftliche Gleichstellung von Frauen

Antrag FA/BZÖ

Es ist noch ein hartes Stück Arbeit, bis wir eine wirtschaftliche Gleichstellung von Frauen erreicht haben. Vor allem die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen sind in Österreich eklatant. Es sind dies in erster Linie unterschiedliche Bezahlung für gleiche Tätigkeit, die Bildungs- und Ausbildungssituation junger Frauen und die hohe Frauenarmut in Österreich. Belegt ist dies durch zahlreiche Studien wie beispielsweise den Global Gender Gap Report 2012 des World Economic Forum. Hier liegt Österreich in einzelnen Kategorien abgeschlagen auf den hinteren Plätzen der insgesamt 135 Länder umfassenden Rankings. So erreicht Österreich beispielsweise bei der wirtschaftlichen Gleichstellung laut Gender Gap Report 2012 nur Platz 70. Untersucht wurden dabei die Beschäftigungsquote von Frauen, die Zahl der weiblichen Fachkräfte und Techniker sowie die Gehaltsunterschiede zwischen Männern und Frauen bei vergleichbaren Tätigkeiten. Laut Eurostat ist der durchschnittliche Bruttostundenlohn einer Frau in Österreich um rund ein Viertel niedriger als der eines Mannes, das Jahreseinkommen um mehr als 40 Prozent. Rund ein Drittel aller berufstätigen Frauen sind Niedriglohnbezieherinnen, 85 Prozent arbeiten Teilzeit. Auch der Frauenanteil an Führungspositionen in der österreichischen Wirtschaft ist gering.

Die Freiheitlichen Arbeitnehmer – FA und die BZÖ Arbeitnehmer Kärnten stellen daher den Antrag:

Die Vollversammlung der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Kärnten möge beschließen, dass die Arbeiterkammer Kärnten beim Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz dafür einsetzt, für adäquate Beschäftigungs- und Gehaltsstrukturen für Frauen zu Sorgen.

Mehrheitliche Zuweisung an den Vorstand gegen BZÖ

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