Studien­be­rechtig­ungs­prüf­ung

Um ein Studium zu beginnen braucht man nicht unbedingt die "normale" Matura: Mit der Berufsreifeprüfung (BRP) kann man die Zulassung für alle Studien­richt­ung­en erwerben, die Studienberechtigungsprüfung (SBP) er­mög­licht den Zugang zu einer bestimmten Studienrichtungsgruppe.

Die Berufsreifeprüfung

Personen, die bestimmte berufliche Ausbildungen absolviert bzw. bestimmte Prüfungen abgelegt haben, können zur BRP zugelassen werden (mehr dazu unter „Berufsreifeprüfung“). Die BRP wird allgemein als Matura anerkannt. Das Ansuchen um Zulassung zur Berufsreifeprüfung (BRP) ist bei einer mit Öffen­tlich­keits­recht ausgestatteten höheren Schule einzubringen. Die letzte Teil­prüf­ung kann mit Erreichen des 19. Lebensjahres abgelegt werden. Bereits er­worb­ene Abschlüsse oder Zertifikate (z.B. Sprachzertifikate, Meisterprüfungen) können als Teilprüfungen angerechnet werden. Die BRP besteht aus vier Teil­prüf­ung­en (bei Anrechnungen weniger).

Die Studienberechtigungsprüfung

Mit der Studienberechtigungsprüfung (SBP) erlangt man die allgemeine Uni­versitätsreife für Bachelor- und Diplomstudien. Die SBP besteht aus fünf Prüf­ungs­teil­en (Pflichtfächer und Wahlfächer). Wer eine Meister- oder Be­fähig­ungs­prüf­ung hat, kann vom Wahlfach befreit werden.

Für die Zulassung zur SBP ist ein schriftliches Ansuchen beim Rektorat der je­weiligen Universität einzubringen. Das Mindestalter für die BewerberInnen be­trägt 20 Jahre. BewerberInnen müssen eine entsprechende berufliche oder außer­be­ruf­liche Vorbildung für das angestrebte Studium vorweisen. Weitere Voraussetzung ist die österreichische Staatsbürgerschaft oder die Staats­an­ge­hörig­keit eines Mitgliedstaates des Europäischen Wirtschaftsraumes (EWR). Dauer­auf­ent­halts­be­recht­igte Drittstaatsangehörige können ebenfalls zur SBP zugelassen werden.

Tipp

Für die SBP, die bereits als Teil eines Studiums angesehen wird, kann grundsätzlich staatliche Studienbeihilfe gewährt werden. Nähere Infos dazu gibt es hier. Kurskostenförderungen sind möglich. Einen Überblick über Fördermöglichkeiten finden Sie hier.

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