9.6.2022

AK-Goach fordert: „Transparenz und Aufklärung für tausende Anadi-Kunden und Bankmitarbeiter!“

AK/27 – Der Eigentümer der Anadi-Bank kündigte am 8. Juni 2022 an, sein traditionelles Bankgeschäft via Bieterverfahren verkaufen zu wollen. AK-Präsident Günther Goach: „Die AK fordert sofortige Aufklärung für die genannten 50.000 Kundenbeziehungen und die betroffenen Mitarbeiter! Wir stehen Bankkunden mit Beratung zur Verfügung und werden den Betriebsrat der Anadi-Bank zu 100 Prozent in dieser schwierigen Zeit unterstützen!“

Der Eigentümer der ehemaligen Hypo-Österreich will das traditionelle Bankengeschäft samt Filialen abstoßen und wiederum bangen Mitarbeiter um ihre Zukunft und Kunden stehen vor großer Ungewissheit.

„Was heißt es für die zigtausenden heimischen Kunden, wenn sie nun einer Digitalbank ‚ausgeliefert‘ sind? Wie geht es mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern weiter? Welche Auswirkungen hat der Verkauf auf die Bezieherinnen und Bezieher der Wohnbauförderungen des Landes Kärnten, die über die Anadi-Bank abgewickelt werden?“, fragt Goach und verlangt sofortige Antworten. „Seit Bekanntwerden liefen bei uns im Konsumentenschutz die Telefone heiß. Bankkundinnen und Bankkunden machen sich Sorgen um ihr schwer erspartes Geld! Man darf diese Menschen nicht im Ungewissen lassen!“, so Goach.

„Die Arbeiterkammer Kärnten steht voll hinter dem Betriebsrats-Team, welches seit Jahren massiven Unsicherheiten ausgesetzt ist. Weder Mitarbeiter noch Kunden dürfen die Verlierer dieser Geschäfte werden“, betont der AK-Präsident abschließend.

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