Umfangreiches Arbeitsprogramm bis 2024: Festlegung in gemeinsamer Resolution 

Bei der am 12. April stattfindenden Konstituierenden Sitzung der Vollversammlung, wird überparteilich ein richtungsweisendes Arbeitsprogramm, als Grundlage für die nächsten fünf Jahre, beschlossen. Die unabhängige gesetzliche Interessenvertretung - mitsamt ihren Leistungen, Services und interessenpolitisch bedeutsamen Initiativen - ist der Schutzschirm für Kärntner Beschäftigte.

Morgen Freitag, am 12. April, wählt das 70-köpfige Parlament der Kärntner Arbeitnehmer ihren Präsidenten für die nächsten fünf Jahre. Der aktuelle und designierte AK-Präsident Günther Goach zeigt sich nach der gewonnenen AK-Wahl entschlossen: „Wir haben viel erreicht, aber es gibt noch immer viel zu tun. Darum setzen wir uns weiterhin für die sozialen, wirtschaftlichen, beruflichen sowie kulturellen Interessen der Kärntner Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ein und kämpfen für das arbeitnehmerfreundlichste Bundesland.“

Eine gemeinsame Resolution, die im Parlament der Arbeitnehmer zur Abstimmung vorgelegt wird, gilt für die nächsten fünf Jahre als neues Arbeitsprogramm der AK Kärnten. Die Kammerräte bekunden damit eine gemeinsame überparteiliche Zusammenarbeit zum Wohle aller Kärntner Beschäftigten und setzen sich in dem 23-Punkte-Programm für beste Bildungsmöglichkeiten, leistbares Wohnen, sichere und zukunftsorientierte Arbeitsplätze, beste Pflege- und Gesundheitsversorgung sowie würdevolles Altern und einen attraktiven und innovativen Arbeits- und Wirtschaftsstandort Kärnten ein.

Neuer Digitalisierungsausschuss

Im Herbst 2018 wurde eine Digitalisierungsoffensive gestartet. Fünf Jahre lang werden 1,7 Millionen Euro in Maßnahmen investiert, die den Beschäftigten helfen, die Digitalisierung bestmöglich zu meistern. Künftig wird auch ein neuer Digitalisierungsausschuss in der AK Kärnten installiert. „Die Digitalisierung betrifft jeden Bereich der Arbeitswelt. Als AK wollen wir uns dieser Entwicklung nicht entziehen. Wir vermitteln mit unseren Projekten den Menschen digitale Grundkenntnisse und bieten ihnen Weiterbildungsmöglichkeiten an, um in der Arbeitswelt bestehen zu können“, betonte Goach.  Zu den derzeit bestehenden Ausschüssen (Wirtschaftspolitik, Umwelt und Verkehr; Sozialpolitik, Arbeitnehmerschutz, öffentliches Dienstrecht, Recht und Verfassung; Bildung, Jugend und Kultur; Gesundheitsberufe; Antragsprüfung; Kontrolle) kommt der Digitalisierungsausschuss als Nummer sieben hinzu.

Angelobung des Kontrollausschusses

Nach der Wahl und Angelobung des designierten Präsidenten, der Vizepräsidenten und Kammerräte, wird der Kontrollausschuss angelobt. Dieser prüft - nebst unabhängigen Wirtschaftsprüfern, dem Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und dem Rechnungshof, den Haushaltsplan der AK auf Wirtschaftlichkeit, Sparsamkeit und Zweckmäßigkeit. Dem Ausschuss wird die stimmenstärkste Oppositionsfraktion, die FPÖ, vorstehen.

Arbeitnehmerpolitische Vielfalt

Eine Besonderheit: Die Grünen sind ebenfalls im Kontrollausschuss vertreten, obwohl sie nach dem Ergebnis von 2,6 Prozent bei der AK-Wahl ihren Fraktionsstatus und damit auch den Einzug in die Vollversammlung verloren haben. „Alle Fraktionen haben einen gemeinsamen Beschluss gefasst, damit die Grünen im Arbeitnehmerparlament vertreten bleiben. So wird eine arbeitnehmerpolitische Vielfalt gewährleistet“, so Goach abschließend.

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