21.10.2016
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Ausgrenzung und Schieflagen: AK-Tagung zu ‚Sozialen Fragen‘ im 21. Jahrhundert

Unter dem Titel „Die ‚Sozialen Fragen‘ im 21. Jahrhundert. Erkennen – benennen – verändern“ haben am 20. Oktober die fünften Kärntner Gespräche zur demokratiepolitischen Bildung stattgefunden. Über 150 Interessierte nahmen an der Tagung mit anschließenden Workshops in der Arbeiterkammer Kärnten teil. Gemeinsam mit Experten wurden die gegenwärtige Schieflage untersucht und globale wie regionale Problemlagen diskutiert. 

„Die Ungleichheit und Diskrepanz zwischen Arm und Reich gefährden unsere Demokratie. Demokratiepolitische Bildung muss aufs Neue gelernt werden und bedeutet Weltoffenheit, Akzeptanz und Gerechtigkeit, vor allem Verteilungs- und soziale Gerechtigkeit. Wir als Arbeiterkammer möchten diese Werte und Fertigkeiten schärfen und fördern“, sagt AK-Vizepräsidentin Ursula Heitzer. Im Konferenzsaal der Arbeiterkammer Kärnten gab es für die 150 Teilnehmer und Experten reichlich Gelegenheit die „Sozialen Fragen“ des 21. Jahrhunderts erarbeiten und diskutieren. Mit den Kooperationspartnern Verband Österreichischer Gewerkschaftlicher Bildung, Pädagogische Hochschule Kärnten, Die Kärntner Volkshochschulen, Alpen-Adria Universität Klagenfurt und der Fachhochschule Kärnten wurden fünf Workshops auf die Beine gestellt. Der Themenbogen spannte sich von Armut und sozialer Ausgrenzung, lebensbegleitender Bildung, Flucht, Migration, Integration bis zur Entwicklungshilfe und der Zukunft der Arbeitsgesellschaft in der digitalen Revolution. 

Austausch von Denkweisen

Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser ging in seinem Statement auf die Verteilungsfrage ein. „Ich orte eine große Orientierungslosigkeit“, so Kaiser. Kritik übte der Landeshauptmann an dem Umstand, dass wenige Menschen unvorstellbar reich seien, während die Massen wenig bis nichts besitzen. Nach fachlichen Inputs der Experten fanden rege Debatten zu den Themenkreisen statt. „Die richtige Frage an der richtigen Stelle zu platzieren hat auch einen großen Stellenwert. Unsere Studierenden werden so für demokratiepolitische Themen sensibilisiert“, sagte FH-Professorin Susanne Dungs.

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