12.7.2018
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AK-Goach: Kinderbetreuung muss für Länder, Gemeinden und Eltern leistbar sein

(AK/35) – Leistbare Kinderbetreuungsangebote sind ein wichtiges Thema für Kärntens Arbeitnehmer, reagierte heute, Donnerstag, AK-Präsident Günther Goach auf die Ankündigung des Bundes, einzusparen: „Der Bund konterkariert mit den Einsparungen jede Initiative in den Bundesländern für bessere Angebote. Kinderbetreuung hat in der Bundesregierung offensichtlich keinen Stellenwert.“. Am Vortag hätten sich zwei vollkommen konträre Einstellungen zu familienfreundlicher Politik gezeigt: „Landeshauptmann Kaiser präsentiert ein Entlastungskonzept bei der Kinderbetreuung für Familien, die schwarz-blaue Bundesregierung spart bei Familien.“

„Flächendeckende, qualitativ hochwertige Kinderbetreuungsangebote mit attraktiven Öffnungszeiten sind ein Dauer-Thema für Kärntens Arbeitnehmer“, betonte AK-Präsident Günther Goach und kritisierte die Einsparungen des Bundes: „Die schwarz-blaue Bundesregierung will die Arbeitnehmer länger arbeiten lassen, ohne auch nur einen Gedanken an die Machbarkeit für Familien zu verschwenden. Mehr noch als das, streicht er dringend notwendige Mittel für Betreuungsangebote und setzt damit Länder und Gemeinden unter Druck.“ Vereinbarkeit von Beruf und Familie seien in großem Maße von Betreuungsmöglichkeiten abhängig, berichtete Goach aus der Beratungspraxis, die Unsicherheit auch wegen dem 12-Stunden-Tag groß.

Positiv beurteilte Goach die von Landeshauptmann Peter Kaiser präsentierten Maßnahmen zur Senkung der Kinderbetreuungsbeiträge in Kärnten, dem „Kinder-Stipendium“: „Leistbare Kinderbetreuung ist der Weg, den man einschlagen muss, um Arbeitnehmer und ihre Familien zu unterstützen.“ Die Arbeiterkammer unterstütze diese und weitere Maßnahmen, auch die Ankündigung, den Bedarf an – mehr – Betreuungsmöglichkeiten, auch für unter Dreijährige und – längeren – Betreuungszeiten, angepasst an die tatsächlichen Bedürfnisse der Eltern, zu erheben. Arbeitnehmer-Forderungen, auch zur Kinderbetreuung in Kärnten, wurden bereits im Juni in Form eines Memorandums von der AK-Vollversammlung einstimmig beschlossen und dem Landeshauptmann übergeben.

Die Bundesmittel sollen insgesamt um 30 Millionen gekürzt werden, für Kärnten bedeutet das 2,2 Millionen Euro jährlich, die vom Land und den Gemeinden aufzubringen sind. 

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