24.4.2020

Appell von AK, bfi und VHS: Richtlinie für „Neustart“ der Erwachsenenbildung notwendig

(AK/ 37) – Auch die Erwachsenenbildungseinrichtungen sind von den Auswirkungen der Corona-Krise schwer betroffen. AK-Präsident Goach und die Geschäftsführer Gfrerer (VHS) und Lasnig (bfi) fordern: „Es braucht dringend Leitlinien, wann und wie die Arbeit der Erwachsenenbildungseinrichtungen wiederaufgenommen werden kann.“ Goach: „Unsere Bildungsträger sind wichtige Institutionen für die Kärntner Beschäftigten, gerade in der Zeit der Bewältigung der Krise. Bis sie wieder gewohnte Einnahmen verzeichnen, müssen wir sie unterstützen.“ Er ruft dazu auf, Beschäftigte fit für die Digitalisierung zu machen: „Nutzen Sie die Bildungsmöglichkeiten durch bfi und VHS, die auch maßgeschneiderte Lernangebote anbieten.“

Die Corona-Krise setzte auch den Kärntner Erwachsenenbildungseinrichtungen schwer zu. Sie kämpfen mit Fixkosten, Zusatzkosten für die Umstellung auf neue digitale Kursformate und fehlenden Einnahmen durch Kursabsagen. Kurzarbeit als kurzfristige Maßnahme und neue e-learning Angebote, könnten nur eine Überbrückung sein, daher fordern AK-Präsident Günther Goach und die Geschäftsführer der Bildungseinrichtungen Beate Gfrerer (Kärntner Volkshochschulen - VHS) und Kurt Lasnig (Berufsförderungsinstitut - bfi): „Die Bundesregierung muss endlich bekannt geben, wie und unter welchen Voraussetzungen es weitergeht. Die schrittweise Öffnung muss auch für unsere Einrichtungen gelten. Wir brauchen Rahmenbedingungen, um planen und vorbereiten zu können.“

Subvention für Betriebskosten

Der Arbeiterkammer-Vorstand beschloss eine Subvention über die Höhe der Mietkosten für die Monate von März bis September. Goach erklärte: „Mit der Subvention entlasten wir unsere Bildungsträger bei den Fixkosten. Zudem arbeiten wir gemeinsam an digitalen Angeboten für die Betriebsrätinnen und Betriebsräte und die Beschäftigten in den Pflegeberufen. Auch die interne Weiterbildung wollen wir mithilfe der Partnerorganisationen auf neue, digitale Beine stellen. Ich lade Kärntner Unternehmen ein, von der profunden Expertise und breiten Palette an Angeboten von VHS und bfi Gebrauch zu machen.“

Krise beschleunigt Digitalisierung der Arbeitswelt

Durch die Krise würden Prozesse der Digitalisierung beschleunigt, erklärte der AK-Präsident: „Viele mussten von heute auf morgen von null auf hundert oder aus dem Probetrieb in den Vollausbau wechseln. Dabei geschieht viel learning by doing, Grundlagen oder Soft Skills bleiben dabei auf der Strecke.“ Als Beispiel nannte er die Fähigkeit, eine Videokonferenz technisch zu bedienen, die „Online-Etikette“ aber nicht selbstverständlich zu beherrschen.

Goach verwies erneut auf die Plattform AK digi:check, auf der Kärntner Beschäftigte digitalen Fähigkeiten aufbauen und erweitern können. Auch der AK-Bildungsgutschein ist wie gewohnt für eine breite Auswahl an Kursen einlösbar.

Infos zu den Bildungsangeboten unter:
www.akdigicheck.at
www.vhsktn.at
www.bfi-kaernten.at


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Mag.a Verena Tischler
Stabsstelle für Interessenpolitik, Selbstverwaltung und Kommunikation 
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