5.8.2016
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AK-Goach: Keine Sozialdebatte auf dem Rücken der Schwächsten der Gesellschaft

(AK/21) – Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmung bei Arbeitslosen lehnt AK- Präsident Günther Goach strikt ab und fordert stattdessen: „Vorrangig müssen ältere Arbeitnehmer nach Jobverlust wieder in die Arbeitswelt eingegliedert werden“.

Der Präsident der AK Kärnten ist gegen eine Verschärfung der Zumutbarkeitsbestimmungen wie sie in einer Aussendung der Wirtschaftskammer gefordert wird. „Dies wäre der völlig falsche Ansatz. Unternehmen sind vor allem dazu angehalten, älteren Arbeitslosen wieder eine Chance zu geben und sie zu beschäftigen“, sagt Günther Goach und fügt hinzu: „Die Arbeitslosenquote in Kärnten beträgt 8,5 Prozent. Der Problembereich liegt bei den über 50-Jährigen, die nach Verlust des Arbeitsplatzes oftmals keine Chance haben, einen Job zu finden.“ 

Ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden nach wie vor schneller freigesetzt und durch jüngere ersetzt. Die größten Steigerungen der Arbeitslosenzahlen finden in diesem Segment statt. „Die Einstellungspraxis der Unternehmer muss sich ändern“, fordert Goach. Stärkere Sanktionen würden nur zusätzlichen Druck auf die Schwachen der Gesellschaft ausüben. 

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