„Klatschen ist zu wenig“ – AK-Goach fordert finanzielle Wertschätzung für Helden der Corona-Krise

Für Beschäftigte, die in der Krise unter erschwerten Bedingungen das System am Laufen hielten, ist eine entsprechende finanzielle Abgeltung gefordert. „Das Geld ist eine Anerkennung für jeden, der sich einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt hat und zugleich ein Impuls zum Ankurbeln der Wirtschaft“, betont AK-Präsident Günther Goach.  

150 bis 200 Euro wurden bisher für einzelne Arbeitnehmer im Handel, Lager und Logistikbereich als Corona-Prämie ausbezahlt – teilweise in Gutscheinen, teilweise aliquot nach Dienstverhältnis. Über drei Millionen Euro sind in den ersten Wochen der Krise als Corona-Bonus im Lebensmittelhandel an die Mitarbeiter geflossen. „Ein Tropfen auf dem heißen Stein“, so AK-Präsident Günther Goach und fordert: „Alle, die unser Land am Laufen gehalten haben und unter erschwerten Arbeitsbedingungen für uns da waren, müssen neben Beifall auch eine höhere finanzielle Wertschätzung bekommen“. Vor allem für die Gruppe der systemrelevanten Berufe muss „die entsprechende finanzielle Anerkennung gelten, die unter anderem den Handel, den Gesundheits- und Sozialbereich, öffentlichen Verkehr sowie LKW-Fahrer und dergleichen miteinschließt“, betonte Goach.  

Die Bundesregierung muss die Finanzierung für eine entsprechende Corona-Prämie sicherstellen. „Das Geld ist zugleich eine Maßnahme, um die Wirtschaft wieder anzukurbeln“, so der AK-Präsident.

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