AK-Goach: „Digitalisierung darf nicht bei jenen Halt machen, die es sich nicht leisten können!“

„Die Ungleichverteilung von Wissen ist ein grundlegendes Merkmal von sozialer Ungerechtigkeit. Diese wird wiederum im Zuge unterschiedlicher Nutzung von neuen Medien verstärkt“, betonte AK-Präsident Günther Goach. Mit dem AK digi:check hat es sich die AK Kärnten zum Ziel gesetzt, besonders bildungsferne Personen zu unterstützen und damit der digitalen Ungleichheit entgegenzutreten.

„Wir wollen mit dem AK digi:check die Menschen da abholen, wo sie stehen! Es geht uns nicht nur um eine Unterscheidung zwischen jenen, die Zugang zum Internet haben, und sogenannten ‚Offlinern‘, sondern auch um die unterschiedlichen Nutzungsformen und um die unterschiedliche digitale Kompetenzen, die es zu fördern gilt“, erklärte Goach und betonte: „Die Digitalisierung darf nicht bei jenen Halt machen, die es sich nicht leisten können. Darum stellen wir neben Beratung und Qualifizierung auch die Infrastruktur zur Verfügung. Während der Kurse stehen den Teilnehmern Laptops, Smartphones und Tablets zur Verfügung“, hob Goach die bildungspolitische Komponente des AK digi:checks hervor.

Ein weiteres Ziel ist die Überwindung von sozialen Barrieren, besonders bei bildungsferneren Personen. Kursteilnehmer sollen ihre Unsicherheiten überwinden, Einstellungen verändern und die Bereitschaft finden, neue Technologien und Anwendungen zu nutzen. „Wir unterstützen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer dabei, mit dem digitalen Wandel besser umgehen zu können“, so Goach. Dies betreffe beispielsweise starke Veränderungen der Arbeitsorganisation aber auch der Qualifikationsanforderungen. Und der Ansatz ist ganzheitlich: Mit dem AK digi:check werden unterschiedlichste Kompetenzen gestärkt: im technischen als auch im persönlichen Bereich.

„Das bestehende System an Weiterbildungsmöglichkeiten ist lückenhaft. Es gibt z.B. Fachkräftestipendium, Bildungskarenz und -teilzeit, Selbsterhalter- und Studienabschluss-Stipendium. Doch gerade Personen mit niedriger und mittlerer Qualifikation laufen Gefahr, den Anschluss zu verlieren. Gerade über 50-Jährige haben weniger Möglichkeiten auf eine Weiterbildungsförderung. Digitalisierung schreitet unaufhörlich voran, Bildung ist die beste Schutzimpfung gegen das Risiko der Arbeitslosigkeit, und dies gilt es zu fördern!“, so Goach abschließend. 

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E-Mail: digicheck@akktn.at

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