30.11.2017
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Goach zur Konjunkturerhebung: „Am richtigen Weg – weiter für erfolgreiche Zukunft arbeiten“

Die aktuelle Konjunkturerhebung der Arbeiterkammer zeichnet ein positives Bild der Wirtschaftslage in Kärnten. AK-Präsident Günther Goach analysiert: „Die Ergebnisse zeigen, dass die Wirtschaft floriert. Jetzt ist es wichtig, nachhaltig Weichen zu stellen, um für einen eventuellen Konjunktureinbruch gewappnet zu sein.“ Vorrangige Ziele: Facharbeiter ausbilden und die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Kärnten sichern.

Anlässlich der aktuellen Konjunkturerhebung zeichnete Kärntens Arbeiterkammer Präsident Günther Goach ein positives Bild: „Die Ergebnisse sind die besten der letzten zehn Jahre und zeigen, dass der Wirtschaftsstandort Kärnten auf dem richtigen Weg ist. Wir haben die Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 überstanden. Das belegen auch die stetig steigenden Arbeitsmarktzahlen.“ Jetzt gehe es darum, für die Zukunft vorzubauen, führte Goach aus: „Wir müssen die Weichen stellen, um Kärnten auf diesem erfolgreichen Höhepunkt zu halten, aber auch entsprechende Maßnahmen setzen, wenn es einmal nicht so rosig ausschaut.“

Initiative für Facharbeiter gefordert

Gebot der Stunde sei es, Facharbeiter auszubilden, bekräftigte Goach. „Mehr noch als Förderungen, ist es für die Ansiedelungs- und Ausbaupolitik von Unternehmen wichtig, dass ausreichend Facharbeiter vor Ort sind. Daher müssen wir stärker denn je an guten Ausbildungen arbeiten“, sagte der AK-Präsident, der gleichzeitig allen handelnden Akteuren die Rute ins Fenster stellte: „Die Ausbildung von Facharbeitern darf nicht nur eine Forderung sein. Alle wollen sie haben, aber keiner bildet sie aus – so wird es nicht gehen. Wir brauchen eine breit aufgestellte Initiative für eine qualitativ hochwertige Facharbeiterausbildung.“ Auf Sozialpartnerebene werden entsprechende Gespräche laufend geführt, Goach kündigte an, diese mit der Wirtschaftskammer zu intensivieren. Ein Sozialpartnerprojekt, dass Vorbildwirkung habe und 2014 realisiert wurde, sei die gps Lehrwerkstätte in Villach – „Eine Investition für die Zukunft“, wie Goach sie nannte.

Attraktivität des Wirtschaftsstandortes kräftigen und ausbauen

Gerade die Zahlen der jährlichen Konjunkturerhebung belegen, dass die Wirtschaftszahlen nicht immer so optimistisch ausgesehen haben, wie im Jahr 2017. Daher müsse man jetzt aktiv Maßnahmen setzen, um für schwierige Zeiten vorzubauen, erklärt Goach: „Man will den Teufel nicht an die Wand malen – aber es muss nicht immer so gut laufen wie derzeit. Daher muss man heute nachhaltige und absichernde Maßnahmen für die Zukunft treffen.“ Leistbaren Wohnraum, flächendeckende und qualitativ hochwertige Kinderbetreuung, ein breites – auch internationales – Bildungsangebot nannte Goach als wichtige Eckpunkte: „Wenn wir die besten Arbeitskräfte in Kärnten halten und dazugewinnen, werden wir auch zukünftig ein attraktiver Wirtschaftsstandort sein. Lebensqualität ist dafür ein entscheidender Faktor.“ Der Landesregierung stellte er für bisherige Aktivitäten, beispielsweise bei der Breitband-Initiative oder dem Erhalt des Klagenfurter Flughafens, ein gutes Zeugnis aus: „Das ist der Weg, den wir weitergehen müssen.“

Starker Industriestandort sichert Arbeitsplätze

Von starken Unternehmen in den Ballungszentren profitieren Klein- und Mittelbetriebe auch in der ländlichen Region, erläuterte Goach: „Von einem Arbeitsplatz in der Industrie leben zwei bis drei weitere. Der Produktionsbereich muss in Kärnten erhalten und forciert werden – er bietet viele Arbeitsplätze.“ Goach, bis zu seinem Amtsantritt als Präsident der AK Kärnten Betriebsrat der heutigen Infineon, kennt erfolgreiche Zukunftskonzepte: „Man braucht ein Alleinstellungsmerkmal. Unsere Unternehmen müssen Nischen finden, in denen wir Marktführer werden und uns am Weltmarkt behaupten können. Unser Credo muss Qualität heißen, in der Forschung und Entwicklung liegen die Garanten für eine erfolgreiche Zukunft.“

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