Arbeitsmarkt: AK-Präsident Goach sieht Handlungsbedarf bei älteren Arbeitslosen

Die Arbeitsmarktzahlen mit einer Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent in Kärnten entwickeln sich weiterhin in eine positive Richtung. AK-Präsident Günther Goach sieht jedoch noch großen Handlungsbedarf bei älteren Arbeitslosen: „Dem AMS müssen mehr finanzielle Mittel für Qualifizierungsmaßnahmen zu Verfügung gestellt werden, um Ältere wieder in den Arbeitsmarkt zu integrieren“.

Die Zahl der Arbeitslosen geht zurück, trotzdem hält AK-Präsident Günther Goach an einem Ziel fest: „Die oberste Prämisse lautet Vollbeschäftigung und dies ist nur möglich, wenn auch ältere Personen wieder in den Arbeitsmarkt integriert werden“. Goach schlägt vor: „Jetzt, wo der Arbeitsmarktmotor brummt, müssen mehr Mittel in die Qualifizierung von älteren Arbeitssuchenden fließen“. Aktuell sind von den 15.423 Arbeitssuchenden rund 5.700 Personen über 50-Jährige.

Goach hebt vor allem die ‚Aktion 20.000‘ hervor – der Bund übernahm dabei die Lohn- und Lohnnebenkosten – bis zu 100 Prozent – für maximal zwei Jahre. „Diese Arbeitsmarktinitiative war eine wichtige Unterstützung für Menschen, die meist jahrelang ins Sozialsystem eingezahlt haben und aus eigener Kraft keinen Job mehr bekamen.“

Erfreulich ist hingegen die Veränderung zum Vorjahr: „1.141 Arbeitssuchende haben wieder eine Beschäftigung, das sind um 6,9 Prozent weniger als im Juni 2018“.

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