19.1.2016
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TV-Geräte: Vergängliche Trends

Neue Funktionen, mehr Inhalte, höhere Auflösung. Die aktuelle Gerätegeneration hat eine Menge Neuerungen im Gepäck, während manch anderes Schnee von gestern ist.

Ganz smart. Ein großer Teil der Geräte bietet Smart-Funktionen. Diese wurden konsequent weiterentwickelt – besonders durch den verstärkten Einsatz externer Betriebssysteme wie Android TV oder Tizen. Smart-TVs integrieren Streamingplattformen wie zum Beispiel Netflix, Maxdome oder Amazon Instant Video. Ein Zugang zum Internet ist Voraussetzung, weshalb die meisten TV-Geräte mittlerweile vernetzt sind.

Gut steuerbar. Ihnen liegen in der Regel zwei Fernbedienungen bei – eine für die herkömmlichen Funktionen, eine zweite für die erweiterten. Letztere steuert die Smart-Funktionen per Touchpad oder Bewegungssensor. Dabei kann man einen Zeiger auf dem Bildschirm so kontrollieren, als würde man einen Laserpointer benutzen. Das funktioniert erstaunlich gut. In der Praxis weniger bewährt hat sich die Sprachsteuerung.

Ultra-HD mit begrenztem Nutzen. Kaum ist der HD-Standard flächendeckend etabliert, schnellt die Pixelzahl weiter nach oben. In der Praxis ist der Nutzen von Ultra-High-Definition aber noch begrenzt, denn es fehlt an passenden Inhalten.

Trend zu 3D flaut ab. Der Hype ist vorbei, wohl nicht zuletzt wegen der teuren Brillen. Wer ein 3D-Gerät kauft, muss die Kosten dafür im Anschaffungspreis mit einrechnen. Und das kann ordentlich zu Buche schlagen.

Twin-Tuner. Einen sogenannten Twin-Tuner (also zweimal DVB-T2) braucht, wer gleichzeitig Sendungen aufnehmen und andere Sender ansehen möchte.

Die Speicherung von aufgezeichneten Inhalten erfolgt entweder im internen Speicher oder auf einem externen Medium wie einem USB-Stick oder einer mobilen Festplatte.

Keine gedruckten Handbücher. Heutzutage bei Elektrogeräten leider häufig vernachlässigt: die Bedienungsanleitung. Nur noch selten liegt ein ausgedrucktes Handbuch in voller Länge bei. Die meisten Hersteller liefern Kurzanleitungen oder „Erste Schritte“ in Papierform mit, die Langform muss dann übers Internet geladen werden. Gerade bei komplexen Geräten würde man sich ein „echtes“ Handbuch aus Papier wünschen.

Anschlüsse
  • Wer etwa eine ORF-Karte und Pay-TV parallel nutzen möchte, sollte ein Gerät mit zwei CI-Slots wählen. Sonst muss bei Nutzung des jeweiligen Services immer auch die Karte gewechselt werden.
  • Allgemein ist bei aktuellen TV-Geräten festzustellen, dass die Hersteller zunehmend auf Kopfhöreranschlüsse verzichten. Manche Modelle verbinden sich stattdessen drahtlos per Bluetooth mit den Kopfhörern, hier kann es in der Praxis allerdings zu Kompatibilitätsproblemen kommen.
  • Der klassische SCART-Stecker fehlt bei einigen Kandidaten mittlerweile sogar. Ein mitgelieferter Adapter schafft zwar Abhilfe, aber man muss einkalkulieren, dass damit einer der HDMI-Anschlüsse bereits belegt ist. Grundsätzlich gilt: Je mehr Anschlussmöglichkeiten, desto besser. Das gilt auch für USB-Schnittstellen, denn mit USB-Verteilern (Hubs) haben die Geräte oft Probleme.

Detaillierte Testergebnisse für weitere TV-Geräte unterschiedlicher Diagonalen: www.konsument.at/tvgeraete122015 (kostenpflichtig)

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