19.11.2015
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LED-Lampen: Mehr Licht als Schatten

Modelle der neuen Generation werden immer besser und günstiger. Und die Stromkosten lassen sich damit deutlich reduzieren. 

Leider nehmen es die Hersteller mit der Produktdeklaration nicht sehr genau, aber das sind die wichtigsten Begriffe, die Ihnen beim Lampenkauf begegnen werden.

  • Lumen ist die Maßeinheit für die Helligkeit des Lichts: Ausgehend von der vertrauten Wattangabe auf Glühbirnen muss man zumindest den zehnfachen Wert in Lumen wählen, um die gewünschte Lichtstärke zu erhalten, konkret: 75 Watt entsprechen etwa 800 bis 900 Lumen.
  • Die Farbtemperatur in Kelvin: Sie gibt an, ob das Licht eher rötlich-warm oder bläulich-kühl ist. Herkömmliche Glühlampen hatten rund 2700 Kelvin, diese niedrige Farbtemperatur steht für warmweißes Licht, dessen Farbspektrum einen hohen Rotanteil aufweist. Hohe Kelvinzahlen über 5000 bedeuten, dass das Spektrum einen deutlich höheren Blauanteil hat. Das Licht wird als kühl empfunden und entspricht dem Tageslicht.
  • Die Farbwiedergabe beschreibt der sogenannte Ra-Wert (oft auch englisch: CRI-Wert – Color Rendering Index). Er gibt die Qualität der Farbwiedergabe an: Maximalwert ist 100.
  • Achtung! Die Farbwiedergabe hat nichts mit der Farbtemperatur zu tun, sowohl warmweiße als auch tageslichtweiße Lampen können Farben realitätsnah wiedergeben. Die Kennzeichnung der Farbwiedergabe bietet leider nur einen groben Orientierungsrahmen. 
  • Schließlich sollte auch angegeben sein, ob die Lampe dimmbar ist. Hier gibt es übrigens die größten Defizite. Entweder es fehlt ein Hinweis oder aber eine angeblich dimmbare Lampe erweist sich als nicht mit jedem Dimmer kompatibel.

Fazit: Bei den meisten LED-Lampen kann man heute von einer guten Qualität ausgehen. Die Preise kommen langsam in einen akzeptablen Bereich. Da sie auch länger halten, kann man trotz des hohen Preises auf die Dauer eine Menge Geld sparen. Pro Haushalt sind jährliche Einsparungen im dreistelligen Bereich möglich.

Tipp: Rechnung aufbewahren!

Wenn es doch einmal passiert und die LED-Lampe schon nach kurzer Zeit kaputt ist, lohnt es sich, zu reklamieren. Nach unserer Erfahrung erweisen sich Händler bzw. Hersteller oft auch über die Gewährleistungsansprüche hinaus als kulant.

Alle Details (kostenpflichtig): www.konsument.at/led-test112015

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