19.3.2015
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Kochmesser: Schnittige Küchenprofis

Über 200 Euro kostet der Testsieger. Im breiten Angebot gibt es auch günstigere Produkte, die gute Dienste in der Küche leisten.  Im Test: 3 verschiedene Messertypen zu Preisen von 12 bis 229 Euro mit unterschiedlichen Stärken,  Schwächen und Einsatzbereichen. 

Klassische Kochmesser sind relativ schwer, ziemlich robust und lassen sich sehr universell einsetzen.

Santokus sind leichter, haben besonders dünne klingen und schneiden hauchdünn, ihre Domäne ist die Zubereitung asiatischer Küche.   

Keramikmesser sind vergleichweise leicht, brechen aber leicht und sind nur für weiche Lebensmittel geeignet.

Japanischer Testsieger. Insgesamt am besten abgeschnitten hat das teuerste Messer im Test, ein japanisches Produkt: Santoku Shun Premier der Tim-Mälzer-Serie des Messerherstellers Kai. Es schneidet besonders scharf sowie sauber und behält seine Schärfe lange. Die Santokus WMF, Wüsthof und Zwilling kommen günstiger als der Testsieger, sind aber ähnlich gut.

IKEA um 13 Euro. Das Gynnsam  schneidet gut, liegt bequem in der Hand. Die Klinge ist aber relativ weich und das Messer verliert rasch an Schärfe.

Klingenmaterial. Die meisten guten Produkte sind aus dem härteren Stahl X50CRMoV15 gefertigt. X bedeutet hochlegiert, 50 steht für 0,50 Prozent Kohlenstoff. Diese Zusammensetzung macht Klingen hart. Das enthaltene Chrom verhindert Korrosion. Kleine Mengen von Molybdän und Vanadium verbessern den Korrosionswiderstand und die Verschleißfähigkeit.

Keramik wenig robust. Keramik ist zwar härter als Stahl, aber bricht leicht. Einige Stürze zu Boden hielten die Messer durch; den 20-maligen Falltest überstand aber kein Produkt dieser Kategorie.

Schärfen und Reinigen. Für einwandfreies Arbeiten ist Schärfen notwendig. Die Hersteller von Chroma und Kai empfehlen, nur per Wetzstein zu schleifen. Die übrigen Produkte mit Metallklinge zieht der Koch am besten vor jedem Einsatz über den Wetzstahl. Sorgsames Reinigen erhöht die Lebensdauer. Achtung: Dick, Fissler und Kai dürfen nicht in den Geschirrspüler.

Gut Aufbewahren. Die Klingen sind empfindlich. Verwahren Sie Messer entweder an einer Magnetleiste oder im Messerblock.

Alle Testergebnisse im Detail (kostenpflichtig): konsument.at

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