20.3.2014
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Staubsauger: Volle Kraft mit wenig Watt

Die Zeiten energiefressender Staubsauger sind vorbei. Alle Testkandidaten liegen bereits weit unterhalb der künftigen EU-Leistungsvorgabe von 1600 Watt ohne dass dies im Saugergebnis zu merken wäre. 

Acht Staubsauger zu Preisen zwischen 140 und 250 Euro waren im Test. Alle getesteten Geräte haben eine Leistung von weniger als 1600 Watt. Der Siemens VSQ5X1230 Extreme Silence Power kommt sogar mit 869 Watt aus – selbst auf Teppich, der Hürde für manches andere Modell. Siemens teilt sich den ersten Platz mit dem Miele S8340EcoLine, der punktegleich abschneidet. Zu den wichtigsten Prüfpunkten bei Staub­saugertests gehört die Staubaufnahme vom Teppich oder Hartboden und ob das Gerät den Staub im Beutel oder in der Staubbox behält. Ob mit oder ohne Beutel, beide Gerätekategorien lieferten hier gute und sehr gute Resultate ab.

Partikelfilter allein hilft nicht

Die meisten Testgeräte sind mit einem Hepa- Abluftfilter ausgestattet. Diese Abkürzung steht für High Efficiency Particulate Air Filter, sie kennzeichnet Schwebstofffilter. Diese fischen kleinste Partikel aus der Abluft. Aller­dings sorgen sie nicht allein dafür, dass ein Staubsauger sehr gut dicht hält. Zwei damit ausgestattete Geräte, Fakir Willi und Dirt Devil mit Staubbox, schafften das im Test „nur“ gut. Wichtig ist auch, dass ein Sauger keine undichten Stellen hat.

Kein Staub in die Luft

Die Prüfung zum Staubrückhaltevermögen absolvierten die beiden guten Beutelsauger Siemens VSQ5X1230 und Eio Razzer R-Control Eco2 sowie auch Philips und der durchschnittliche AEG in der Gruppe mit Staubbox mit ausgezeichnetem Ergebnis. Diese vier Geräte eignen sich deshalb auch für Menschen, die empfindlich auf Haus­staub reagieren. Natürlich sollten schwere Allergiker das Entleeren des Staubbehälters aber nicht selbst erledigen.

Für Hund und Katze

Besitzer von Haustieren plagen sich beim Putzen meist mit dem Entfernen von Tierhaaren. Wie Staubsauger mit solch einer Herausforderung zurechtkommen, zeigt der Prüfpunkt Faseraufnahme. Auf Teppichboden prüften die Tester mit der Standarddüse, auf Polstern mit der Polsterdüse. Nur drei Testkandidaten nahmen Fasern sowohl vom Teppichboden als auch von Polstern gut auf: die Beutelsauger von Miele und Eio und das Philips-Gerät mit Box. Eingesaugte Tierhaare fangen schnell an zu riechen. Deshalb empfiehlt sich eher ein kleiner Staubbeutel, der rasch voll ist, oder ein Modell mit Staubbox.

Weniger Krach

Angenehm, wenn sich der Schallleistungspegel des Staubsaugers in Grenzen hält. Seinem Namen alle Ehre macht der Siemens Extreme Silence Power. Er saugt mit Abstand am leisesten. Nur 68,3 dB(A) ergab die Messung auf Teppichboden. Selbst bei der Geräuschprüfung auf Hartboden, wo die meisten der anderen Kandidaten weniger zufriedenstellend waren, schnitt er gut ab. 


Energielabel der EU für Staubsauger

Ab Herbst 2014 dürfen neue Geräte nicht mehr als 1600 Watt Leistung benötigen. Und sie müssen mit einem Energielabel gekennzeichnet sein. Ab 2017 liegt die Grenze dann bei maximal 900 Watt. Auf dem Label ist der Verbrauch gestaffelt angegeben, von A auf grünem Balken (sehr geringer Verbrauch) bis G auf rotem Balken (hoher Verbrauch). Die Energiekennzeichnung gibt dem Käufer Informationen zu: Energieverbrauch des Gerätes pro Jahr, Saugleistung auf Hart- sowie Teppichboden, Staubemissionsklasse und Lautstärke.


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