23.12.2014
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Espressomaschinen: All in One

Eine praktische Sache: Kaffeevariationen auf einen Knopfdruk. Im Gegenzug brauchen die Geräte gründliche Pflege. 

10 Geräte im Test

Alle Testmodelle sind mit „One-Touch“-Funktion ausgestattet. Sie bereiten Cappuccino oder Latte macchiato mit einem Knopfdruck zu. Punktgleich vorn stehen die Autentica Cappuccino von De’Longhi und Philips Saeco zu je 900 Euro. Sie liefern einen ausgewogenen Espresso und zeigen kaum Schwächen. Dicht dahinter liegen Bosch VeroSelection und die baugleiche Siemens-Maschine. Ein gutes Ergebnis liefert auch die Severin piccola, die günstigste Maschine im Test. 

Espresso und Crema

Typischer Espresso soll stark nach Kaffee duften, aber nicht verbrannt. Wichtig sind  intensiver und nur schwach säuerlicher Geschmack. Besonders viel feinporige Crema bietet einer der Testsieger, Philips Saeco. Der Espresso schmeckt kräftiger und bitterer als die meisten der Konkurrenz. Weniger säuerlich und insgesamt schwächer ist der Kaffee der Severin piccola. Nicht ganz überzeugend die Espressi von Bosch und Krups. Sie bereiten recht wenig Crema, die schnell zerfällt. 

Milchschaum

Neben Espresso kam auch Milchschaum unter die Lupe. Schaum sollte mindestens einen Zentimeter dick und feinporig sein, leicht süß schmecken und sich auf der Zunge cremig anfühlen. Mit Ausnahme von zwei Geräten liefern alle guten Milchschaum. Bei Severin ist er im Vergleich zu Konkurrenz grobporiger, weniger cremig und beständig. Bei Miele nahmen Tester und Barista ein leichtes Kunststoffaroma wahr.

Einstellungen ausprobieren

Alle Vollautomaten im Test ermöglichen, den Espresso abseits der Werkseinstellung dem persönlichen Geschmack anzupassen. Es zeigte sich, dass vom Werk meist ein mittlerer Mahlgrad eingestellt ist. Die Maschinen können auch gröber oder feiner mahlen. Ein grober Mahlgrad ergibt eine hellere Crema, der Espresso schmeckt weniger intensiv und etwas wässriger. Wer Kaffee dagegen kräftig mag, stellt auf feine Mahlung. Kürzungsmöglichkeit Auch für Cappuccino und Latte macchiato empfiehlt sich diese Einstellung, damit die Milch den Geschmack des Kaffees nicht dominiert. Mit der Kaffeemenge lässt sich die Kaffeestärke ebenfalls beeinflussen. Beispielsweise gibt es bei De’Longhi Abstufungen von „sehr mild“ bis „sehr kräftig“, Philips und Nivona stellen die Kaffeestärke mit Bohnen dar. Bei der Wahl des höchsten Wertes steigt die Intensität, der Kaffee schmeckt bitterer und weniger wässrig als in der niedrigsten Stufe und es entsteht mehr Crema. 

Reinigung

Gute Pflege ist Pflicht, wenn der Geschmack nicht leiden soll: 

  • Tresterbehälter sowie Wassertank leeren und trocknen.
  • Tropfschale reinigen. 

Zusätzlich zur Reinigung sind Maßnahmen gegen Schimmelbildung erforderlich. Ein Spülprogramm soll das Verkeimen verhindern, das funktioniert tadellos. Die Geräte verfügen über eingebaute Wasserfilter. Entkalken ist dennoch angesagt. Wann das nötig ist, zeigen die Maschinen an. Nach dem Entkalken kann es vorkommen, dass Maschinen Nickel abgeben. Leicht erhöhte Nickel-Werte kamen nur bei Melitta vor. Zwar schaden die aufgetretenen Mengen gesunden Menschen nicht, Nickelallergiker könnten sie jedoch belasten.

 

Details zum Test (kostenpflichtig): www.konsument.at/espressomaschinen122014

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