23.6.2014
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Antigelsenmittel: Welche wirklich helfen

Zwölf Antigelsenmittel mussten unter Laborbedingungen beweisen, ob sie die kleinen Blutsauger tatsächlich vom Stechen abhal­ten. Die Wirksamkeit der Mittel wurde von jeweils fünf Testpersonen erprobt. Gesicht und Körper der Probanden waren durch dün­nen weißen Stoff geschützt, lediglich ein Unterarm blieb unbedeckt; auf ihn wurde jeweils ein Repellent aufgetragen. 

Gut geschützt. Autan Insektenschutz Protection Plus (0,90 €/10 ml) mit dem Wirkstoff Icaridin schnitt im Test insgesamt am besten ab. Anti Brumm Forte (0,92 €/10 ml) und Nobite Hautspray (1,08 €/10 ml) mit dem Wirkstoff DEET schützen wirkungsvoll vor tag-und nachtaktiven Gelsen und Malariaüberträgern, reizen die Schleimhäute aber stärker als der Testsieger Autan.

Weitgehend wirkungslos. Mehr als jedes zweite Repellent im Test war gegen tag-wie auch gegen nachtaktive Gelsen weitgehend wirkungslos. Die meisten dieser Mittel wur­den daher nicht mehr auf ihre Wirksamkeit gegen Malariaüberträger untersucht. 

Spezialfall Malaria. Lassen Sie sich vor einer Reise in Malariagebiete durch Tropenmedizi­ner beraten und nehmen Sie ein zuverlässiges Repellent, das sowohl vor nachtaktiven An­opheles als auch vor tagaktiven Stechmücken schützt, von zu Hause auf die Reise mit. 

Auftragen. Alle Repellents im Test reizen Augen und Schleimhäute. Beim Auftragen daher Mund-und Augenpartien, bei Kindern Gesicht und Hände aussparen. Nach dem Baden oder wenn man stark geschwitzt hat, erneut einschmieren

Gelsendippel. Nicht kratzen, damit sich der Stich nicht entzündet. Gegen das Jucken hilft eine Gelsenheiler beziehungsweise alles, was den Dippel kühlt: ein feucht-kaltes Tuch, ein Kühlpad, eine Scheibe Zitrone oder eine halbe Zwiebel.

Netze und Kleidung schützen. Repellents sind nichts für Babys und Kleinkinder. Wenden Sie Antigelsenmittel erst bei Kindern ab drei Jahren an. Schützen Sie Babys im Freien mit einem Netz über dem Kinder­wagen, größere Kinder und sich selbst mit dicht gewebter, heller, langärmeliger, weit geschnittener Kleidung. Gelsen landen eher auf dunklen Stoffen und stechen durch eng anliegende Textilien durch. Hut und Netzschützen den Kopf.

Nutzlose Accessoires. Ebenfalls getestet: Antigelsen-Armbänder, die ihre Träger laut Anbietern beim Joggen, Campen oder Angeln ohne zusätzliches Einschmieren oder Sprayen vor Gelsen schützen sollen. Doch kein einziges kann Gelsen vertreiben, geschweige denn, Stiche verhindern.

Details und weitere VKI-Tests finden Sie auf www.konsument.at (kostenpflichtig)!

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