8.10.2013
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Wäschetrockner: Besser mit Wärmepumpe

Bei der Technik passt inzwischen alles, bei der Sicherheit nicht, wie das Modell von Gorenje zeigt: Die Tür schließt viel zu streng, denn die sogenannte Türöffnungskraft ist höher als 70 Newton und damit mehr, als die Norm vorgibt. Klettert ein Kind aus Versehen in den offenen Trockner und die Tür schnappt zu, müsste es mit mehr als sieben Kilogramm dagegendrücken, um sich selbst zu befreien. Das schafft kein kleines Kind! „Nicht zufrie­denstellend“, heißt es daher für Gorenje, der damit zum Testverlierer wird.

Geringere Stromkosten. Die Wärmepumpentechnik spart im Ver­gleich zur klassischen Kondensation mittels Wärmetauscher gut die Hälfte an Strom. Eine Ladung „Baumwolle schranktrocken“ kostet im Schnitt rund 40 Cent, beim herkömmlichen Kondensationstrockner etwa 1 Euro. Aufs Jahr hochgerechnet liegen die Stromkosten fürs elektrische Wäschetrocknen mit Wärmepumpe bei durchschnittlich 30 Euro.  

Geduld gefragt. Die sparsame Technik hat auch Nach­teile: Das Trocknen dauert ziemlich lange. Mindestens zwei Stunden brauchen sieben oder acht Kilo Baumwollwäsche, bis sie schranktrocken sind. Bei AEG und Hoover muss man sogar mehr als drei Stunden war­ten. Immerhin: Alle Geräte trocknen gut. Das Hoover-Modell schaffte insgesamt nur ein „durchschnittlich“. Es brauchte im Test den meisten Strom und ist zudem umständli­cher zu bedienen als die anderen Trockner.

Flusen entfernen. Für die meisten Geräte gilt: An den Sieben der Wärmepumpe lagern sich mit der Zeit Flusen ab. Diese müssen regelmäßig ent­fernt werden. Sonst wachsen die Filter zu und es strömt weniger Luft durch die Lamellen der Wärmepumpe. Dadurch braucht der Trockner mehr Strom und Zeit. Im schlimmsten Fall kann ein Durchgang schranktrockene Baumwollwäsche mehr als 5 Stunden dauern – und der Stromverbrauch auf mehr als das Doppelte steigen. Wichtig: Reinigen Sie daher die Wärmepumpenfilter immer wie vorgesehen und säubern Sie nach jedem Trocknen die Filter in Tür und Türausschnitt.

Details und weitere VKI-Tests finden Sie auf www.konsument.at (kostenpflichtig)! 

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