20.3.2013
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Staubsauger im VKI-Test:Vorwerk vorn

Das beste Testergebnis im aktuellen Test lieferte diesmal Vorwerk. Auch Bosch, Miele und Siemens machen dem Staub zuverlässig den Garaus, sind aber deutlich billiger.

Diesmal im Test: Neun hochwertige Staubsauger ab 150 Euro. Dennoch gibt es Urteile für 11 Geräte. Warum? Vorwerk als Bester im Test verkauft sein Gerät im Einsteigerset mit einer motorgetriebenen Elektrobürste. Um die einzelnen Geräte untereinander vergleichen zu können, wurden daher Bosch und Miele sowohl mit der klassischen umschaltbaren Standarddüse als auch mit der zusätzlich angebotenen Elektrobürste geprüft.

Vorwerk räumte die meisten Punkte ab, weil sein Modell Tiger VT265 – das inzwischen in Kobold VT265 umbenannt wurde – mit Bröseln am Hartboden und Staub in Ritzen kurzen Prozess macht. Aber auch festsitzender Schmutz im Teppichboden hat gegen seine rotierenden Bürsten keine Chance. Diesen Staubsauger gibt es hauptsächlich über Vertreter im Direktvertrieb zu kaufen, und zwar um üppige 1.010 Euro! Wer nicht so viel Geld für ein Haushaltsgerät ausgeben möchte: Der Bosch ErgomaxxProfessional 1000 mit Elektrobürste ist mit 410 Euro um mehr als die Hälfte billiger und saugt trotzdem beinahe so gut wie sein Konkurrent von Vorwerk.

Sparen kann man auch bei Miele. Die Elektrobürste des S5781 EcoLine saugt nicht besser als die Standarddüse. Dafür verteuert sie den Staubsauger von 329 auf 519 Euro. Auf dieses Sonderzubehör um 190 Euro können Sie deshalb getrost verzichten. Hohe Strompreise machen das Energiesparen auch bei Staubsaugern zum Thema. Vor allem bei teureren Geräten greifen Kunden vermehrt zu solchen mit vergleichsweise niedriger Leistungsaufnahme. Die Hersteller, die jahrelang mit hohen Wattzahlen bei ihren Staubsaugern angegeben haben, reagieren inzwischen auf diesen Trend: Die meisten Sauger im Test kommen mit weniger als 1400 Watt aus. Testsieger Vorwerk braucht überhaupt nur 1030 Watt, um einen Teppichboden tadellos sauber zu bekommen. Ein erstklassiges Saugergebnis hat also längst nichts mehr mit fetten Wattangaben zu tun.
Weniger Energieverbrauch ist ein Kundenwunsch, weniger Lärm ein anderer. Vor allem auf glatten Böden erweisen sich die meisten Staubsauger nach wie vor als Krachmacher. Nur der Rowenta Silence Force Extreme hält, was sein Name verspricht. Er saugt extrem leise, wie die Schallprüfung im Labor ergab, Und er ist mit seinen gemessenen 900 Watt auch besonders sparsam. Leider hat es trotz dieser Vorzüge nicht für einen Platz unter den guten Geräten gereicht.

Mit oder ohne Beutel, das ist bei Bodenstaubsaugern eine immer wiederkehrende Frage. Für Modelle mit einer Staubbox müssen keine Staubsäcke nachgekauft werden. Das spart Geld, kostet umgekehrt aber einiges an Komfort. Während ein voller Staubbeutel einfach in der Mülltonne entsorgt wird, muss die Staubbox erst entleert werden. Eine staubige und meist auch unhygienische Angelegenheit. Hausstauballergiker sollten davon überhaupt die Finger lassen.

Details und weitere VKI-Tests finden Sie auf www.konsument.at (kostenpflichtig)!

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