19.12.2013
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Auf Yetis Spuren: Schneeschuhe im VKI-Test

Wer nicht Ski fahren kann oder will, aber trotzdem durchs Gelände ­spuren möchte, greift zu Schneeschuhen. 10 Modelle im Test, dazu die besten Tipps für den Kauf.

Aluminium für Tiefschnee. Auch wenn es heute noch originale Holz­rahmen-Schneeschuhe gibt: Die meisten ­Modelle sehen ziemlich futu­ristisch aus und haben mit ihren Vorläufern gerade noch die Form gemeinsam. Dazu ­zählen z.B. die klassischen Schneeschuhe mit einem Aluminiumrohrrahmen und einer ­nahezu durchgehenden Kunststoffbespannung. Häufig werden sie in verschiedenen Größen angeboten und sind für den Einsatz in Tiefschnee gedacht.

Kunststoff für Allroundsportgerät. Eine schmalere Rahmenform findet sich bei den Schneeschuhen aus Kunststoff. Sie sind auf verfestigtem oder hartem Schnee ideal. Modelle mit Zacken an der Unterseite ermöglichen auch alpine Touren und Querungen in steilem Gelände. Im Handel wird dieser Schneeschuh-Typ meist als Allroundsport­gerät angeboten.

Größe entscheidend. Neben der Bauweise ist die Größe des Schneeschuhs entscheidend, um nicht im Schnee zu versinken. Je größer der Schuh, desto eher "schwimmt er auf" und desto mehr Gewicht verträgt er. Wer mehr Kilo auf die Waage bringt und noch dazu mit einem schweren Rucksack unterwegs ist, braucht deshalb ­einen größeren Schuh als ein Leichtgewicht.

Bindung im Trockentraining testen. Sind Einsatzgebiet und Größe abgesteckt, geht es um die Entscheidung für – oder gegen – ein Bindungssystem. Schwergängige Riemen und klemmende Ösen sind schon beim Trockentraining im Geschäft kein Spaß. In der Wildnis bei klirrender Kälte kann eine störrische oder unpraktikable Bindung schnell zur Katastrophe werden.

Mit eigenen Wanderschuhen ausprobieren. Bevor Sie sich für ein Modell entscheiden, sollten Sie also unbedingt ausprobieren, wie Sie mit der Fixierung zurechtkommen. Und zwar in Kombination mit genau jenen Schuhen, mit denen Sie unterwegs sein werden. Ideal sind feste, wasserdichte Berg- oder Wanderschuhe. Weiche Schuhe oder Winterstiefel sind dagegen weniger geeignet.

Riemenbindung am einfachsten. Unter den verschiedenen Bindungssystemen ist die Riemenbindung am wenigsten kompliziert. Die einfachste Art der Fixierung ­fanden wir beim Modell von MSR.

Kralle gegen Rutschgefahr. Für guten Halt beim Bergauf- und Bergab­gehen sowie beim Queren von Hängen sorgen bei allen unseren getesteten Produkten sogenannte Harschkrallen. Diese sind meist korbförmig unter dem Grundgelenk angeordnet. Rohrrahmenmodelle haben meist zusätzliche Zacken unter der Ferse, die je nach Einsatzzweck unterschiedlich gut greifen.

Steighilfe. Der Großteil der Testkandidaten wirbt mit einer optionalen Steighilfe. Hochgeklappt soll sie das Bergaufgehen in steilem Gelände erleichtern. Wer sich dafür entscheidet, probiert am besten gleich im Geschäft aus, wie gut er mit dem System zurechtkommt und ob sich die Steighilfe durch einfachen Stockeinsatz, also ohne Bücken, aktivieren lässt.

Details und weitere VKI-Tests finden Sie auf www.konsument.at (kostenpflichtig)! 

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