7.10.2013
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Kühlschränke im Test: Minus für Reinigung

Die Anforderungen an einen guten Kühl­schrank sind schnell aufgezählt: Er soll tadel­los kühlen und dafür auch noch möglichst wenig Strom verbrauchen. Die Hersteller werben denn auch für alle Produkte aus dem Test mit niedrigen Verbrauchswerten und schmücken sie mit dem Siegel A++ oder so­gar mit A+++.  Ab in die Klimakammer hieß es für alle Testkandidaten. Dort wurde für jedes Gerät der Verbrauch bei gleichen Um­gebungstemperaturen überprüft. Am besten schnitt der Liebherr IKP 1650 mit einer Nischenhöhe von 88 Zentimetern ab. Dieser kleine Liebherr-Kühlschrank ohne Gefrier­fach verursacht pro Jahr nur etwa 17 Euro an Stromkosten.

Nicht zu kalt. Normalerweise gilt: Wer seinen Kühlschrank richtig aufstellt, kann den Stromverbrauch deutlich senken. Trotz­dem erhöhten sich bei drei Geräten mit Ge­frierfach von Bosch, Siemens und Miele die Verbrauchsmesswerte, wenn die Temperatur in der Klimakammer auf 16 Grad C gesenkt wurde. Im Endeffekt lag ihr Stromverbrauch dann sogar höher als bei 25 Grad C Umge­bungstemperatur. Bei einem teuren Gerät der Klasse A+++ könnten Konsumenten eine fortschrittlichere Technik erwarten. Und was noch ärgerlicher ist: Sie werden über diesen Vorgang meist im Dunkeln gelassen.

Einbau- oder Standgerät? Erfreulich: Das Einbauen aller Kühlgeräte klappte im Test problemlos. Auch ein Wechsel der Türscharniere – Voraussetzung dafür, dass sich die Tür zur anderen Seite hin öffnen lässt – bereitete keine Schwierigkeiten. Dennoch: Wenn Sie wählen können, sind Standgeräte in der Regel die bessere Alter­native. Sie sind in der Anschaffung meist günstiger und mit ihnen lässt es sich auch leichter umziehen.

Großputz angesagt. Auch der beste Kühlschrank muss regelmä­ßig geputzt werden. Besonders wenn ein Malheur passiert ist. Ungut wird es etwa, wenn im Einbaukühlschrank etwa ein geöffneter Schlagobersbecher um­fällt. Rinnt der süße Rahm die Rückwand des Kühlschranks hinunter und über die eigent­lich für Kondenswasser gedachte Ablaufrinne in die Auffangschale auf der Geräterückseite, beginnt es bald zu stinken. Wer nicht tage- oder wochenlang üble Gerüche ertragen will, muss den Kühlschrank ausbauen! Damit nicht genug: Meist ist der Boden der Auffangschale mit einem Schwammtuch kaum erreichbar. Vier Geräte erwiesen sich als so schwer zu reini­gen, dass sie bei der Handhabung abgewertet wurden.

Details und weitere VKI-Tests finden Sie auf www.konsument.at (kostenpflichtig)!  

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