16.5.2013
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Elektrische Zahnbürsten: Gut und günstig putzen

Im aktuellen VKI-Test sind neun Produkte vertreten. Sie unterscheiden sich grundsätzlich da­durch, dass sie per Akku oder per Batterie betrieben werden. Das hat Auswirkungen auf den Preis. Das günstigste und mit „gut“ bewertete Batterieprodukt (Sensident von Müller) kostet 8,95 Euro. Die preiswerteste und sehr gute Akkubürste von Braun, der Testsieger Vitality Precision Clean, ist für 29,99 Euro auf dem Markt. Um zu einem echten Preisvergleich zu kommen, müssen allerdings auch die Folgekosten berücksich­tigt werden: Neben den Batterien sind hier die Bürsten zu nennen. Im Durchschnitt kommt eine Oral-B-Bürste auf 6 Euro, die Ersatzbürste der Müller-Zahnbürste kostet 2,70 Euro.

Auch bei der Technologie gibt es Unterschiede. Hier konkurrieren oszillierend-rotierende Rundkopfbürsten und Schallzahnbürsten mit länglichem Kopf um die Gunst der Konsu­menten. Die Rundkopfbürste schwingt mit einer Frequenz von bis zu 73 Hertz (8.800 Seitwärtsbewegungen pro Minute) und einem Rotationswinkel von etwa 50 bis 70 Grad. Ein Sonderfall im Test ist die Braun Oral-B TriZone 5000, die abwechselnd mit festste­henden und seitwärts schwingenden sowie pulsierenden Borstenreihen ausgestattet ist. Der längliche Bürstenkopf der Schall- oder Sonic-Zahnbürsten schwingt dagegen in einer Frequenz von 250 bis etwa 350 Hertz. Das sind ungefähr 30.000 bis 42.000 Bewegungen pro Minute.

Es ist aber nicht der Schalldruck, der die Zähne reinigt, sondern es sind die Vibrationen der Borsten. Verwechselt wird die Schallzahnbürste häufig mit der noch schneller vibrierenden Ultraschallzahnbürste. Vorteile für die Reinigungsleistung ergeben sich damit jedoch nicht, diese Modelle  konnten sich denn auch noch nicht am Markt durch­setzen. Empfehlenswert sind  Schall­zahnbürsten allerdings für jene, die es mit dem Zähneputzen nicht so genau nehmen.

Um mit den kleinen, runden Köpfen der normalen Geräte eine optimale Reinigungs­leistung zu erzielen, bedarf es einer sorgfältigen Handhabung. Jeder einzelne Zahn muss damit „bearbeitet“ werden. Wer sich nicht so viel Mühe gibt, ist mit dem länglichen Bürstenkopf der Schallzahnbürste besser bedient, da damit in der gleichen Zeit eine größere Fläche erreicht werden kann. Allerdings gilt auch hier: Die beste Bürste kann ihre Qualitäten nicht entfalten, wenn sie nicht korrekt benutzt wird. Einmal nur kurz an den Zähnen entlangzufahren, hilft wenig. Tipp: Putzmuffel sollten deshalb lieber auf Geräte zurückgreifen, die die Mindestputz­zeit mit einem akustischen Signal anzeigen. Und egal welche Bürste man verwendet, die Zahnzwischenräume erreicht sie nicht. Für eine komplette Reinigung dürfen  Zahnseide oder Interdentalbürste nicht fehlen.

Details und weitere VKI-Tests finden Sie auf www.konsument.at (kostenpflichtig)!
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