19.6.2013
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

E-Bikes: Sicherheit bleibt auf der Strecke

Negativer Rekord: Noch nie gab es so viele „nicht zufriedenstellende“ Testurteile wie in dieser Prüfung von 15 E-Bikes, genauer gesagt, Fahrrädern mit Elektro-Zusatzantrieb (Pedelecs).

Der Grund: diverse Sicherheitsmängel, wie u.a. der Bruch des Lenkers, des Rahmens, schlechte Bremsen oder mangelnde elektrische Sicherheit. Bemerkenswert: Bei diesen Rädern handelt es sich bis auf zwei Ausnahmen um teure Modelle zwischen 2.250 und 2.700 Euro. Nur zwei Räder erhielten letztlich eine „gute“ Gesamtbewertung: Stevens E-Courier SX und Kettler Obra RT.

Abwertungen gab es aufgrund mangelnder Sicherheit für die getesteten Modelle von Kreidler, KTM und Sinus (Lenkerbruch) sowie Leviatec (Rahmenbruch) und Flyer (Bruch der Ausfall-Enden). Kalkhoff, Pegasus und Raleigh wurden im Prüfpunkt „Elektrische Sicherheit“ wegen starker elektromagnetischer Strahlung abgewertet. Bei Top Velo und Victoria waren wiederum die Bremsen ungenügend. Die Räder wurden 20.000 Kilometer auf dem Prüfstand und jeweils 300 bis 400 Kilometer unter realen Straßenbedingungen getestet.

In der Praxis sind alle Modelle zumindest passabel. Hier halten sich die „guten“ und die „durchschnittlichen“ Ergebnisse die Waage. Erkennbare Abweichungen nach unten gibt es vorwiegend beim Punkt „Fahren mit Gepäck“, was für Einkaufs- und Tourenfahrer Beachtung verdient. Mit den meisten getesteten Pedelecs lässt es sich auch ohne elektrische Unterstützung zumindest „durchschnittlich“ gut radeln – außer mit dem Top Velo; mit dem Raleigh hingegen sogar „gut“. Dieser Punkt ist wichtig, wenn man ohne Unterstützung radeln will oder muss – etwa, weil der Akku leer ist.

Die Akkus der getesteten E-Bikes unterscheiden sich erheblich in puncto Reichweite (40-80 Kilometer), Ladedauer (zweieinhalb bis zwölf Stunden), den Preis für einen Ersatzakku (300-700 Euro) oder das Gewicht des Akkus (zweieinhalb bis vier Kilo). Vor dem Kauf ist es daher ratsam, zu klären, welche Kriterien jeweils wichtiger sind bzw. wie hoch die Kosten für einen Reserveakku sind.


KONSUMENT-Tipp
Überprüfen Sie Ihre Haushaltsversicherung bzw. erkundigen Sie sich bei Ihrem Versicherungsberater, ob der Diebstahl des E-Bikes oder ein etwaiger Schadensfall abgedeckt sind.


Details und weitere VKI-Tests finden Sie auf www.konsument.at (kostenpflichtig)!

Produkttests vom VKI

Monatlich ein aktueller Test auf der AK-Homepage.

Gut und günstig putzen

Auf den Preis als Qualitätskriterium ist kein Verlass.

Tintendrucker werden immer schneller

Ko­pier­funk­ti­on bleibt Schwach­stel­le. Große Un­ter­schie­de bei Tin­ten­kos­ten.

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen
Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK