22.02.2017
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AK Preismonitor: Jetzt billiger telefonieren und surfen

Derzeit tummeln sich noch mehr Anbieter auf dem Markt, und es gibt mehr Tarife als noch im Dezember 2015. Das bedeutet für die KonsumentInnen: billiger telefonieren und surfen. DurchschnittskundInnen konnten sich im Vorjahr im Schnitt 23 Prozent sparen. Das zeigt eine AK Analyse über Handypreise bei 23 Anbietern von Dezember 2015 bis Jänner 2017.

Am Handymarkt ist einiges los: Heuer gibt es wesentlich mehr Anbieter und Tarife als im Dezember 2015. Waren es im Dezember 2015 schon 17 erhobene Anbieter mit 106 Tarifen, so sind es jetzt 23 erhobene Anbieter mit 164 Tarifen – ein Plus von 60 Prozent bei den Tarifen.

Für KonsumentInnen ist einiges an Ersparnissen drinnen. Der Durchschnittskunde kann sich im Vergleich zum Vorjahr 23 Prozent beim Telefonieren und Surfen sparen, der Intensivnutzer 25 Prozent. Wer fast nur telefoniert kann immerhin acht Prozent sparen.

Höhere maximale Bandbreiten bei überwiegend gleichen Grundgebühren

Positiv:

Es gibt deutlich höhere maximale Bandbreiten bei gleichzeitig meist steigenden Datenfreimengen und überwiegend gleichen Grundgebühren. Wurden etwa bei A1 Verträgen Ende 2015 noch häufig 7 bis 21 Mbit maximale Datenrate angeboten, so sind das nun bei den gleichen Tarifen bereits mindestens 50 Mbit und meist sogar 300 Mbit. Die im Vertrag durchschnittlich inkludierten Datenmengen stiegen bei T-Mobile und Drei etwa auf rund das Vierfache (von rund 4 auf 17 GB oder von rund 7 auf 28 GB).

Die Kosten für den Mehrverbrauch sind gleich geblieben – bis zu 40 Cent pro MB, wenn das vereinbarte Datenlimit überschritten wird.

Neue Anbieter verrechnen in der Regel weder Aktivierungskosten noch jährlich wiederkehrende Servicepauschalen. Bei den Taktungen für Gespräche und Daten gibt es ebenfalls kaum Änderungen.

Zum AK Preismonitor: Die AK hat fünf typische HandynutzerInnen von Dezember 2015 bis Jänner 2017 analysiert: DurchschnittskundInnen 2013 mit dem günstigsten Vertrags-/Wertkartentarif mit und ohne Datennutzung (monatlich 140 aktive Gesprächsminuten, 50 SMS und bei Datennutzung mit  600 MB Datentransfermenge), DurchschnittskundInnen 2015 (140 Minuten, 25 SMS, 2.000 MB), IntensivnutzerInnen 2015 (monatlich 1.000 aktive Gesprächsminuten, 1.000 SMS, 5.000 MB Datentransfermenge), DurchschnittskundInnen 2016 (125 aktive Gesprächsminuten, 20 SMS, 3.300 MB Datentransfermenge) und IntensivnutzerInnen 2016 (1.000 aktive Gesprächsminuten, 1.000 SMS, 8.000 MB Datentransfermenge). Geprüft wurden die Handytarife von A1, T-Mobile, Drei, Tele.ring, Bob, yesss, S-Budget, Ge-org, HoT, UPC, Red Bull Mobile, spusu, Volmobil, wowww, yooopi, eety, Allianz, Krone mobile, Kurier Mobil, Media Markt, Saturn, LIWEST und Rapid Mobil.

Frei-Minuten, Frei-SMS & Co – Handytarif auf Prüfstand nehmen!

Telefonieren und surfen ist für Durchschnitts- und IntensivnutzerInnen im Vergleich zu Dezember 2015 billiger geworden. Bei den drei Großen sind die Anmeldegebühren gleich geblieben und es gibt mehr Datenfreimengen. Die Servicepauschalen wurden jedoch teilweise teurer. Das zeigt eine AK Analyse über Handypreise bei 23 Anbietern von Dezember 2015 bis Jänner 2017.

Konkret: Die drei Großen – A1, T-Mobile, Drei – und die meisten Alternativ-Anbieter haben die Datenfreimengen deutlich erweitert. Es hängt vom Tarifmodell ab, welche Datenfreimengen und maximale Bandbreite (vier bis 300 Mbit) geboten werden.

Vertragstarife mit unlimitierten (fair-use) aktiven Gesprächsminuten und unlimitiertem SMS-Versand (fair-use) innerhalb Österreichs werden überwiegend von den drei größten Betreibern angeboten. Die kleineren Anbieter gewähren meist klar definierte Mengen an Freiminuten, Frei-SMS und Freidaten oder haben manchmal auch Tarife ohne Grundgebühr mit ausschließlich variablen Kosten im Programm. Aber auch kleinere Anbieter haben teilweise Angebote mit unlimitierten Freiminuten und Frei-SMS.

Anmeldegebühr und Servicepauschale

Die Anmeldegebühren blieben gegenüber Dezember 2015 bei den drei großen Anbietern unverändert. Im Rahmen von Aktionen werden sie jedoch regelmäßig nicht verrechnet und kommen bei Neuanmeldung in den Aktionszeiten dann nicht zur Anwendung.

T-Mobile hat den Preis für das Servicepauschale nicht angehoben, Drei hat um zehn Prozent und A1 jetzt im Februar ebenfalls um zehn Prozent erhöht.

Drei Tipps, wie Sie mit dem Handy sparen können

Tarif unter die Lupe nehmen: Vergleichen Sie, was an Tarifmodellen angeboten wird. Im Vergleich zu Dezember 2015 gibt es erheblich mehr Anbieter und Tarifvarianten.  

Achtung, vorzeitiges Aussteigen kann teuer kommen: Schauen Sie, ob Ihr Vertrag befristet ist und wie lange er noch läuft. Bei einem vorzeitigen Ausstieg aus Verträgen mit befristetem Kündigungsverzicht werden jedenfalls die Grundentgelte bis zum Ende der Vertragslaufzeit verrechnet.

Schlau rechnen: Gut für KonsumentInnen, wenn es mehr Anbieter und Tarife gibt. Aber es ist schwierig, die Angebote zu vergleichen. Finden Sie Ihren günstigsten Handy-Anbieter mit dem AK Handytarif-Rechner.

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