07.04.2020

AK Analyse Handypreise: Billiger oder teurer – je nachdem, wie oft man es tut!

Je nach NutzerInnenverhalten günstigere oder teurere Rechnung – Prüfen Sie mit dem AK Handytarif-Rechner, ob Ihr Tarif noch passt 

Social Distancing – trotzdem via Videotelefonie, Facetime & Co mit seinen Lieben in Kontakt bleiben. Da kann das Datenvolumen schon mal schnell verbraucht sein. Eine AK Analyse über die Preisentwicklung österreichischer Handytarife bei 24 Anbietern zwischen Jänner 2019 und Jänner 2020 zeigt: Es gibt jetzt weit mehr Tarife als noch 2019, wer mehr telefoniert und surft, kommt billiger weg, bei manchen Anbietern stiegen Service- und monatliche Grundgebühren. 

Preisentwicklung

Die AK hat die Preisentwicklung heimischer Mobilfunkangebote von Jänner 2019 bis Jänner 2020 von fünf typischen NutzerInnen analysiert:

  • WenigtelefoniererInnen mit und ohne Datennutzung (100 Minuten, 20 SMS oder 150 Minuten, 20 SMS, 1 GB)
  • KundInnen mit Durchschnitts-Nutzungsverhalten von 2018 (169 Minuten, 18 SMS, 5,1 GB) und 2019 (171 Minuten, 15 SMS, 6,1 GB) und 
  • IntensivnutzerInnen (1.000 Minuten, 1.000 SMS, 15 GB).

Zur Berechnung wurde der jeweils günstigste Tarif der einzelnen Anbieter für die definierten NutzerInnentypen herangezogen. 

Waren im Jänner 2019 noch 25 Anbieter mit 184 Tarifen auf dem Markt, so sind es heuer 24 Anbieter mit 205 Tarifen. Die Preise sind im Schnitt für drei der fünf definierten NutzerInnengruppen gering angestiegen, und zwar für WenigtelefoniererInnen mit und ohne Datenverbrauch sowie für DurchschnittskundInnen 2018 – die meisten Anbieter haben aber die Preise gleich gelassen. Deutliche Preissenkungen gab es bei den jeweils günstigsten Tarifen für NutzerInnengruppen mit mehr Datenverbrauch. DurchschnittsnutzerInnen 2019 sparen sich beim Telefonieren und Surfen 6,8 Prozent, IntensivnutzerInnen 35 Prozent.

Alle Anbieter, die Servicegebühren verrechnen, haben sie im Laufe des Jahres 2019 um meist drei Euro auf rund 25 Euro pro Jahr angehoben (plus 14 Prozent). Im Februar 2020 haben A1 und Redbull mobile die Servicepauschalen neuerlich um zwei Euro auf nun 27 Euro pro Jahr erhöht (plus acht Prozent).

A1 und Magenta haben die monatlichen Grundgebühren um zwei Euro bei zahlreichen Standardtarifen verteuert, jedoch mit teils mehr inkludierten Datenpaketen. DREI hat bei einigen Standardtarifen die Grundgebühren um 1,90 bzw. 2,00 Euro gesenkt.

Die Anmeldegebühren sind bei den drei Großen (A1, Magenta, DREI) für Vertragstarife mit zweijähriger Bindedauer gleichgeblieben. A1 erhöhte aber die Aktivierungskosten im Februar 2020 für Vertragstarife von 39,90 auf nun 49,90 Euro, liegt aber weiter wesentlich unter den Anmeldegebühren von T-Mobile und DREI (69,00 und 69,99 Euro). Bei Aktionen werden regelmäßig keine Anmeldegebühren verrechnet.

Handytarifrechner

Welcher Tarif passt am besten zu Ihnen? Mit dem Rechner simulieren Sie Ihr Telefonieverhalten und sehen, mit welchem Angebot Sie am günstigsten fahren.


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