5.3.2020

Achtung, teils hohe Bankomatspesen in EU-Urlaubsländern!

Bis zu 6,50 Euro Bankomatspesen zahlt man in Euro-Urlaubsländern. Die Höhe der Bankomatspesen variiert in den erhobenen EU Ländern stark. Das zeigt eine AK Online-Umfrage zu Bankomatspesen in 13 Euro-Urlaubsländern im Herbst 2019. 

AK gegen Bankomatgebühr

Die AK ist gegen eine Bankomatgebühr. AK Konsumentenschützerin Gabriele Zgubic: „Der Zugang zum eigenen Bargeld muss kostenlos sein. Schließlich zahlt man ohnehin genug fürs Konto. Und Bankomatabhebungen sind – je nach Girokontopaket – in der quartalsweise verrechneten Kontoführungsgebühr pauschal abgedeckt. Bei einer Einzelpreisverrechnung kostet jede einzelne Buchungsgebühr.“ 

In welchen Euro-Ländern gibt’s Bankomatspesen und wie hoch sind sie? Das fragte die AK UrlauberInnen online zwischen Mitte September und Oktober 2019. Das Ergebnis: Die UrlauberInnen orteten 249 Spesensätze von 1,25 (Spanien) bis 6,50 Euro (Deutschland) in 13 Urlaubsländern. „Geldabheben in der Eurozone kann teuer werden. Achten Sie bei der Barabhebung auf Spesenhinweise am Bankomat-Display und brechen Sie gegebenenfalls ab. Es kann sich lohnen, nicht beim erstbesten Automaten abzuheben“, rät Zgubic.  

Wo KonsumentInnen Bankomatspesen zahlten

LandBankomatspesen in Euro
Deutschland1,95 – 6,50
Malta 5
Niederlande5
Slowenien  4
Italien  2,50 – 5,00
Portugal 2,55 – 4,00
Griechenland1,29 – 5,00
Österreich  2,00 – 4,00
Zypern 3
Slowakei 2
Spanien  1,25 – 4,00
Irland 1,5
FrankreichSpesenhöhe war nicht angegeben

In der Regel wurden die KonsumentInnen über die Spesen am Bankomat-Display informiert, in Griechenland nicht. 

Bankomatabhebungen außerhalb des Euro-Raumes haben spezielle Spesensätze: meist 0,75 Prozent des behobenen Betrages plus einer Fixgebühr von 1,82 Euro. Bei 400 Euro sind das 4,82 Euro. „Außerhalb des Euro-Raumes kann es daher sein, dass die Bankomatabhebung günstiger ist als im Euro-Raum“, so Zgubic. 

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