28.6.2018
Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Gefälschte Finanz-Online-Mails im Umlauf

Listige Online-Betrüger versuchen aktuell mit besonders raffinierten Phishing-Mails den Konsumenten Geld aus der Tasche zu ziehen. Mit Absenderadresse des Bundesministeriums für Finanzen (BMF) und dem Betreff „Ihre Steuerrückzahlung“ werden Konsumenten aufgefordert, sich bei einem „Steuerrückzahlungsportal“ anzumelden. Die Konsumentenschutzexperten der AK Kärnten warnen: Keinesfalls den Link anklicken oder persönliche Daten angeben - es handelt sich um Betrug! 

Ein aktuell von Online-Betrügern in Umlauf gebrachtes Phishing-Mail, mit dem Vorwand des fehlgeschlagenen Versuchs einer Steuerrückzahlung, beschäftigt momentan die AK-Konsumentenschützer. In dem E-Mail werden die Betroffenen aufgefordert, sich auf einem angeblichen Steuerrückzahlungsportal anzumelden und ihre persönlichen Daten bekannt zu geben, um die Steuerrückerstattung zu erhalten. Die Nachricht verspricht eine Steuerrückerstattung bei Aktualisierung der Daten: 

"Hiermit teilen wir Ihnen mit, dass ein kürzlich erfolgter Versuch einer Rückzahlung auf das bei uns bekannte Konto fehlgeschlagen ist.

Bitte melden Sie sich bei Ihrem Steuerrückzahlungsportal an um die Rückzahlung manuell abzuwickeln. Während des Prozesses können Sie die von Ihnen hinterlegten Kontoinformationen aktualisieren.

Zahlungsdatum: 21.Juni 2018, Rechnungsnummer: BMF/09WX0091/AT009, Betrag: EUR 1,850.00 EUR." 

Datenklau und Schadsoftware

„Bei diesen E-Mails handelt es sich um einen Datenklau, der für einen Überweisungsbetrug verwendet wird“, sagte AK-Konsumentenschützer Mario Drussnitzer und fügt hinzu: „Der Aufforderung ist auf keinem Fall Folge zu leisten, da Informationen des BMF grundsätzlich in Form von Bescheiden per Post oder in die Finanz-Online-Databox zugestellt werden“. Eine weitere Gefahr beim Besuch der Webseite: „Schadsoftware könnte unbemerkt auf den Computern der Konsumentinnen und Konsumenten gelangen   

Phishing-Attacken

„Die Arbeiterkammer ist immer wieder mit ähnlichen Fällen in der Beratung konfrontiert. Bei sogenannten Phishing-Attacken versuchen die Täter mit gefälschten Mails, Webseiten oder Kurznachrichten, geheime oder heikle Daten der Benutzer zu lukrieren, um sie zu schädigen. „Wir warnen Empfänger dringend davor, solche Daten bekannt zu geben!“, so Drussnitzer.  

Bundesministerium für Finanzen empfiehlt

  • Folgen Sie in keinem Fall den darin enthaltenen Anweisungen!
  • Klicken Sie keinesfalls auf darin enthaltene Links oder Dateien!
  • Geben Sie unter keinen Umständen persönliche Daten wie Passwörter, Kreditkartendaten oder Kontoinformationen bekannt!
  • Solche E-Mails sind sofort zu löschen!

TeilenZu Merkzettel hinzufügen

Facebook-Funktion aktivieren

Drucken
Zu Merkzettel hinzufügen

Verwandte Links

Zum Seitenanfang
Um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten, speichert diese Website Informationen über Ihren Besuch in sogenannten Cookies. Durch die Nutzung dieser Webseite erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen über Cookies, sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen und die Browsereinstellungen entsprechend anpassen.
Diese Website verwendet Cookies. Durch die Nutzung erklären Sie sich mit der Verwendung von Cookies einverstanden. Weitere Informationen dazu sowie welche Daten wir wie lange speichern, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Dort können Sie auch der Verwendung von Cookies widersprechen.
OK