AK warnt vor falschem Gerichtsbeschluss einer „Prozess Kasse“

Vorsicht vor angeblichen Schreiben des Amtsgerichtes Hamburg-Altona. Trickbetrüger versuchen mittels falschem „Gerichtsbeschluss“ und „Zahlungsbefehl“ Konsumenten zur Zahlung von 947,49 Euro zu zwingen. AK-Präsident Günther Goach: „Jede Kärntnerin und jeder Kärntner kann sich im Zweifelsfall immer an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer wenden.“

Der Konsumentenschutz der Arbeiterkammer warnt vor einem Schreiben, das angeblich einen Gerichtsbeschluss von einer „Prozess Kasse“ darstellen soll. Der sogenannte „Staatsanwalt“ fordert den Adressaten auf, einen Betrag von 947,49 Euro zu überweisen, da ansonsten das Konto gesperrt wird und es zu einer „Vorpfändung“ bei der Bank kommt. Im Anhang wird als Zahlungsbefehl die angebliche Gesamtforderung nochmals detailliert aufgeschlüsselt und ein vorgedruckter Erlagschein mit polnischer Empfänger-IBAN mitgesendet. Angelika Wurzer, AK-Konsumentenschutzexpertin warnt: „Verunsicherte Konsumenten haben sich bereits bei uns gemeldet. Mittels fingiertem Gerichtsbeschluss per Brief versuchen die Hintermänner, Druck auf die Betroffenen auszuüben und sie zur Zahlung zu bewegen“. Die Konsumentenschützerin rät: „Keinesfalls unter Druck setzen lassen und die Forderung nicht bezahlen – diese ist frei erfunden und die sog. Prozess Kasse existiert rechtlich nicht.“

Tipps


  • Angedrohte Klagen oder angebliche Pfändungen mit „Amtsgerichts“-Stempel sollten zuvor in aller Ruhe überprüft werden.
  • Achten Sie auf Absenderadresse, IBAN sowie auf die Rechtschreibung, die wie im aktuellen Fall vermehrt Rechtschreibfehler aufweist und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.
  • Im Zweifelsfall bei den Konsumentenschützern der AK Kärnten nachfragen.

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