13.11.2017
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Falscher Gerichtsbeschluss mit "Zahlungsbefehl"

Per Post werden derzeit in Kärnten gefälschte Gerichtsbeschlüsse eines deutschen Amtsgerichtes verschickt. Inhalt: Man hätte auf zahlreiche Mahnungen nicht reagiert und nun würde eine Pfändung bei der Bank angestrebt und das Bankkonto gesperrt. Dies könne nur vermieden werden, wenn man sofort 373,49 Euro überweist. Die AK warnt: Zahlen S ie den geforderten Betrag keinesfalls ein, es handelt sich um Betrug!

Betrugsschreiben werden leider immer authentischer. Derzeit kursieren in Kärnten persönlich adressierte Schreiben, die den Anschein erwecken, behördliche Dokumente zu sein. Die Schriftstücke mit den Bezeichnungen „Gerichtsbeschluss“ und „Zahlungsbefehl“ weisen ein „Justiz-Logo“ und den Stempel eines „Amtsgerichtes“ auf. Einige dieser Schreiben wurden von besorgten Konsumenten an die AK Kärnten übermittelt.

„Aufgrund anhaltender Zahlungsverweigerungen wird den Konsumenten in dem Schreiben angedroht, ihr Bankkonto zur Pfändung zu melden und das Konto zu sperren. Zu verhindern sei dies nur, indem man 373,49 Euro per beigefügtem Zahlungsformular überweist“, erklärt Mario Drussnitzer, Konsumentenschützer der AK Kärnten die Betrugsmasche. 

Drussnitzer: „Vernichten Sie das Schreiben und leisten Sie dem Zahlungsbefehl keinesfalls Folge. Es handelt sich um Betrug!“ Sollte man auf das Schreiben bereits reagiert und das Geld überwiesen haben, sollte bei der Polizei Anzeige erstattet werden. Für Anfragen stehen die AK-Experten zur Verfügung. 


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