AK rät: Vorm Urlaub an die Krankenversicherung denken!
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Wer im Urlaub krank wird, sollte vorbereitet sein. Zur Urlaubsplanung gehört auch, sich Gedanken über die Krankenversicherung zu machen. Denn die Inanspruchnahme medizinischer Dienste kann im Ausland unter Umständen teuer werden. Die AK informiert, damit Urlaubern böse Überraschungen erspart bleiben.
Krank sein im Urlaub kann teuer werden – besonders im Ausland. Kosten entstehen nur dann nicht, wenn die Europäische Krankenversicherungskarte, die E-Card, gilt. Mit ihr ist die Versorgung durch Vertragsärzte und Vertragskrankenhäuser in der EU und in den EWR-Ländern sowie in der Schweiz gewährleistet. In Bosnien, Serbien, Kroatien, Mazedonien und der Türkei gilt die E-Card nicht. Für diese Länder kann die Krankenkasse einen Urlaubskrankenschein ausstellen. Dieser kann im Urlaubsland gegen einen Krankenschein eingetauscht werden. Erst dann ist ein kostenloser Arztbesuch möglich.
Versicherung abschließen!
In allen anderen Ländern müssen Urlauber die Rechnung vorerst selbst bezahlen. Zurück in Österreich werden 80 Prozent der Kosten vom österreichischen Kassentarif, die bei einer Behandlung im Inland entstanden wären, von der Krankenkasse ersetzt. Das kann deutlich weniger sein, als der Betrag, der vom jeweiligen Arzt oder Krankenhaus verrechnet wurde. Wer lieber auf Nummer sicher geht, sollte eine private Reiseversicherung abschließen, rät die AK.
Krank im Inland
Nicht nur im Ausland, sondern auch in Österreich können Kosten für die medizinische Versorgung entstehen. Vor einer Behandlung sollte man daher fragen, ob man in einer Privatordination gelandet ist, oder in einer mit Kassenvertrag. Denn trotz E-Card sind Privatbehandlungen auch im Inland zu bezahlen. Erst im Nachhinein werden von der Krankenkasse 80 Prozent der Kosten vom Kassentarif zurückerstattet.
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